Stille Fürbitten

An Weihnachten, Ostern und den anderen qualvollen Feiertagen - für die Tiere, sowie für alle anderen, die an dem Sterben der Tiere beteiligt sind und auch für die, die ein „Nein“ auf der Zunge und in ihren Herzen tragen.


Wir wollen ein Zeichen setzen!

Kommen Sie zur nächsten friedlichen Fürbitte und gedenken Sie mit uns an den Schlachthöfen dieser Welt!

Seien Sie dabei, setzen Sie für die Zukunft Zeichen.

Seien Sie mit uns, ohne Sie sind wir allein.

Mit Ihnen sind wir alles und alles wird somit auf lange Sicht möglich sein!


Unsere erste stille Fürbitte ...

sollte eigentlich vor dem Schlachthof in Köln Nippes stattfinden. Der Schlachthof Köln Nippes ist ein Zerlegebetrieb geworden, deshalb schauen wir uns nach einem neuen Ort um!

Auch nach monatelanger Recherchen ist es uns leider bislang nicht gelungen, herauszufinden, wo die Tiere, die zuvor in Köln geschlachtet wurden, heute geschlachtet werden. Wir sind auf der Suche nach einem geeigneten Schlachthof in Rheinland Pfalz oder in Nordrhein-Westfalen.  Sobald wir den Ort der Tötungsanlage festgelegt haben, werden wir den Termin für die erste Fürbitte veröffentlichen und die Menschen anschreiben, die sich zum Mitmachen auf unserer Seite schon angemeldet haben.

Wer denkt, dass er eine geeignete Tötungsanlage kennt, kann sich gerne an uns wenden.

Wir nehmen diese Vorschläge sehr gerne an.


Unser Ziel ist es, eine Menschenlichterkette vor und um einen Schlachthof zu bilden. Wir hoffen, dass viele Familien kommen und gemeinsam mit uns in dieser Stunde im Licht, dem  Leid, das hinter verschlossenen Mauern stattfindet, zu gedenken.

Vielleicht auch eine Alternative zum Martinstag an dem Millionen von Tieren für dieses Fest ihr Leben lassen müssen.

Wir bitten darum Kerzen mitzubringen. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame stille Fürbitte.


Das verstehen wir unter einer Fürbitte:

Dies ist ein stilles in sich gekehrtes Gedenken an die Tiere, die in dieser Sekunde ihr Leben beenden und ein Gedenken an die, die diese Taten an ihnen begehen.

Dies ist ein Gedenken des Verlustes der Seelen dieser Menschen und dies ist ein Gedenken an deren Kinder, Ehefrauen und Ehemänner, die mit dem Schreien der Tiere in den stillen Ohren den Abend beenden.

Dies ist ein Gedenken an die Metzger und ihre unschuldig bleiben wollenden Kunden.

Dies ist ein Gedenken an die noch Leblosen in der freudigen Erwartung, dass sie erwachen, dass sie wieder sind und dem „Müssen“ widerstehen, im Anerkennen ihrer eigenen noch leblosen Seelenanteile und die lebendigen Seelenanteile der Tiere.


Es ist aber auch eine kurze Zeit, in der wir uns nicht allein fühlen und die Kraft der

Gemeinsamkeit in uns erleben dürfen. Die Kraft, die uns zukünftig durch schwierige Lebenslagen tragen kann und wird.


Hochachtungsvoll

Andrea Oppermann

(Gründerin und erste Vorsitzende von ARTIS e.V.)

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